Erstgespräch

Bieterauswertung

Aus den Angeboten und Unterlagen der Bieter entstehen Gegenüberstellung, Auswertung und Vergabeempfehlung — geprüft in Stunden statt in Tagen.

Zwei Dokumente auf einem Holztisch: links ein Entwurf mit handschriftlichen Anmerkungen, rechts die unterschriebene Fassung.
Aufwand heute
12 Std.
Mit Assistent
4 Std. Prüfzeit
Leistungsphase
LPH 7 · Mitwirkung bei der Vergabe

Um welches Dokument es geht.

Nach der Submission liegen mehrere Angebote mit Anlagen, Nebenangeboten und Bietererklärungen auf dem Tisch. Daraus entstehen Preisspiegel, Prüfung und Vergabevorschlag — Arbeit unter Fristdruck, bei der ein übersehener Nachlass oder eine fehlende Erklärung teuer wird.

Was Sie bekommen

  • Eine rechnerische Prüfung: Nachrechnung der Angebote, Rechenfehler und Abweichungen zwischen Einheits- und Gesamtpreisen
  • Eine technische Gegenüberstellung: angebotene Fabrikate und Typen gegen die Vorgaben des Leistungsverzeichnisses, dazu Nebenangebote und Abweichungen
  • Eine wirtschaftliche Auswertung: Preisspiegel je Position und Titel, Ausreißer, Nachlässe und Skonti
  • Je Bieter eine Übersicht der geforderten Erklärungen und Nachweise — was vorliegt und was fehlt
  • Einen Entwurf der Vergabeempfehlung mit Begründung, in Ihrer Vorlage
  • Eine Fundstelle an jeder Angabe: aus welchem Angebot und welcher Anlage sie stammt

Die Empfehlung bleibt ein Entwurf. Wertung und Vergabevorschlag verantwortet Ihr Fachplaner, die Entscheidung trifft der Auftraggeber — der Assistent schließt keinen Bieter aus und gibt nichts frei.

Was Ihr Büro dafür mitbringen muss

  • Das Leistungsverzeichnis der Ausschreibung in einem strukturierten Format — GAEB oder Tabelle
  • Die Angebote digital: GAEB-Dateien der Bieter oder durchsuchbare PDFs samt Anlagen
  • Die Wertungskriterien der Ausschreibung und Ihre Vorlage für den Vergabevorschlag
  • Eine benannte Person, die die Wertung fachlich verantwortet